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Verhaltenstherapeutische Begleitung

Verhaltenstherapie in Kassel

Arbeit an konkreten Situationen statt an Absichten: Wir schauen, welche Gedanken und welches Verhalten ein Muster tragen – und üben schrittweise etwas anderes ein.

Geschwungener Holzbogen über einer Treppe, von Licht durchflutet

Wenn Sie längst wissen, was sich ändern müsste – und es trotzdem bleibt, wie es ist.

Dann ist nicht Einsicht das Fehlende, sondern ein gangbarer Schritt.

Verhaltenstherapeutische Arbeit setzt am Konkreten an: an einzelnen Situationen, an dem, was Sie darin denken, und an dem, was Sie daraufhin tun oder unterlassen. Nicht die Vergangenheit steht im Mittelpunkt, sondern das Muster, das sich heute wiederholt.

Der Grundgedanke ist einfach: Verhalten ist erlernt, und was erlernt ist, lässt sich verändern. Wer eine Situation meidet, erlebt kurz Erleichterung – und bestätigt damit die Befürchtung, die dahinter steht. Solche Kreisläufe sind hartnäckig, aber sie sind nachvollziehbar und deshalb bearbeitbar.

In meiner Praxis in Kassel arbeite ich auf Grundlage der Fachausbildung Verhaltenstherapie am TherMedius-Institut. Wie weit das im Einzelfall trägt, ist individuell verschieden – ein bestimmtes Ergebnis kann ich nicht zusagen. Was ich zusagen kann, ist eine Struktur, in der Veränderung überprüfbar wird.

Stufen führen einen Waldweg hinauf

Worum es geht

Typische Anliegen

  • Grübeln und kreisende Gedanken
  • Selbstzweifel und ein strenger innerer Maßstab
  • Vermeidung: Aufgaben, Orte oder Gespräche, die aufgeschoben werden
  • Soziale Unsicherheit und Angst vor Bewertung
  • Prüfungs- und Auftrittsangst
  • Anhaltende Anspannung, Stress und Erschöpfung
  • Eingeübte Gewohnheiten, die sich mit Vorsätzen nicht ändern lassen
  • Schwierigkeiten, Grenzen zu setzen oder Konflikte anzusprechen

Vorgehen

Wie wir arbeiten

Vier Schritte, die sich wiederholen – nicht als starres Programm, sondern als roter Faden durch die Sitzungen.

  1. 01

    Situationen sammeln

    Wir nehmen konkrete Momente aus Ihrem Alltag – nicht das große Ganze. Was ging voraus, was haben Sie gedacht, was getan, was kam danach?

  2. 02

    Muster sichtbar machen

    Aus mehreren Situationen wird ein Muster erkennbar. Häufig sind es wenige Gedanken und ein Verhalten, die sich immer wiederholen.

  3. 03

    Alternativen erarbeiten

    Wir prüfen, was an einem Gedanken belegt ist und was nicht, und suchen ein Verhalten, das Sie sich zutrauen – klein genug, um es wirklich zu tun.

  4. 04

    Im Alltag üben

    Zwischen den Sitzungen probieren Sie das Neue aus. In der nächsten Sitzung schauen wir, was funktioniert hat und was angepasst werden muss.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Verhaltenstherapie

Die erste Frage stellen fast alle – und sie ist berechtigt.

Ist das die Verhaltenstherapie, die die Krankenkasse bezahlt?

Nein, und dieser Unterschied ist wichtig. Die Verhaltenstherapie als Richtlinienverfahren wird von approbierten Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie Ärztinnen und Ärzten durchgeführt und von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen. Ich habe keine Approbation, sondern die Erlaubnis als Heilpraktikerin, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie, und eine Fachausbildung in Verhaltenstherapie am TherMedius-Institut. Meine Begleitung ist eine Selbstzahlerleistung und ersetzt keine Richtlinienpsychotherapie. Wenn Sie eine Kassenbehandlung benötigen oder möchten, sage ich Ihnen das offen und nenne Ihnen den Weg dorthin.

Was unterscheidet diese Arbeit von einem Gespräch mit Freunden?

Die Struktur und die Rolle. Wir arbeiten an konkreten Situationen, halten Beobachtungen fest und vereinbaren überprüfbare Schritte. Ich bin nicht Teil Ihres Alltags, muss niemanden verteidigen und habe kein Interesse an einem bestimmten Ergebnis – das macht offene Antworten leichter.

Muss ich zwischen den Sitzungen etwas tun?

Es hilft sehr. Verhaltenstherapeutische Arbeit lebt davon, dass Neues im Alltag ausprobiert wird, nicht nur im Sitzungsraum besprochen. Der Umfang richtet sich nach Ihnen: Ein kleiner Schritt, der tatsächlich stattfindet, bringt mehr als ein großer Vorsatz.

Wie viele Sitzungen sind nötig?

Das hängt vom Anliegen ab; eine verlässliche Zahl lässt sich vorab nicht nennen. Nach dem Erstgespräch schätze ich einen Rahmen ein, den wir gemeinsam überprüfen. Sitzungskontingente im Voraus verkaufe ich nicht.

Kann ich Verhaltenstherapie und Hypnose verbinden?

Ja, das ist häufig sinnvoll. Die verhaltenstherapeutische Arbeit klärt, was sich ändern soll, und übt es im Alltag ein; die Hypnosetherapie kann einen Zugang zu Mustern eröffnen, die dem Nachdenken schwer zugänglich sind. Was in Ihrem Fall passt, entscheiden wir nach dem Erstgespräch.

Wann ist diese Begleitung nicht der richtige Weg?

Bei einer akuten Krise mit Gedanken, sich das Leben zu nehmen, bei einer akuten Suchterkrankung und immer dann, wenn eine ärztliche Abklärung oder eine Richtlinienpsychotherapie vorrangig ist. In diesen Fällen sage ich das deutlich und nenne Ihnen geeignete Stellen, statt eine Begleitung zu beginnen, die nicht trägt.

Für Anliegen, bei denen ein Zugang über das Unbewusste sinnvoll ist, arbeite ich mit Hypnosetherapie in Kassel. Geht es um das Miteinander als Paar, ist die Paartherapie der passende Rahmen.

Cristina Caracas, Heilpraktikerin für Psychotherapie in Kassel

Verfasst von Cristina Caracas, Heilpraktikerin für Psychotherapie in Kassel – mit Ausbildungen in Hypnose-, Paar- und Verhaltenstherapie am TherMedius-Institut, NLP-Practitioner nach den Richtlinien des DVNLP und registriert als Berufsbetreuerin nach § 23 BtOG.

Gut zu wissen

Ich arbeite als Heilpraktikerin für Psychotherapie, nicht auf Grundlage einer Approbation. Meine Begleitung ersetzt weder eine ärztliche oder psychologische Psychotherapie noch eine medizinische Behandlung. Körperliche Ursachen sollten vorab ärztlich abgeklärt werden.

Die Leistungen sind Selbstzahlerleistungen: Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt sie nicht. Private Zusatzversicherungen für Heilpraktikerleistungen erstatten je nach Tarif ganz oder teilweise – klären Sie das bitte vor dem ersten Termin mit Ihrer Versicherung. Sie erhalten von mir eine Rechnung, die Sie dort einreichen können.

Im Notfall

Wenn es Ihnen akut schlecht geht, warten Sie nicht auf einen Termin bei mir. Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist unter 116 117 erreichbar, im Notfall rufen Sie die 112. Die Telefonseelsorge berät rund um die Uhr und kostenfrei unter 0800 111 0 111 sowie 0800 111 0 222.

Erstgespräch

Ein Schritt, der klein genug ist

Im Erstgespräch klären wir, worum es geht und ob diese Art zu arbeiten zu Ihrem Anliegen passt. Unverbindlich und ohne Vorbereitung.